Das Heinrich-Heine-Haus


Heinrich-Heine-Haus
Heinrich-Heine-Haus

Außenfassade im Hinterhof
Außenfassade im Hinterhof
Außenfassade im Hinterhof
Außenfassade im Hinterhof
Blick ins 1. OG
Blick ins 1. OG

Eigentlich müsste es das "Witzendorffsche Palais" heißen, denn 1484 gelangte das Gemäuer aus dem Jahr 1300 in den Besitz der Patrizierfamilie Witzendorff, die in den nächsten 100 Jahren vieles an dem Haus  erneuerte und vergrößerte. Die Witzendorffs gehörten zur wohlhabenden Oberschicht und nutzten das Haus als repräsentatives Wohnhaus in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. Von 1822 bis 1829 lebten die Eltern Heinrich Heines in der oberen Etage zur Miete; der junge Dichter kam mehrmals für Monate zu Besuch. Dabei war seine Beziehung zu der Stadt und ihren Bewohnern zwiespältig. Er bezeichnete Lüneburg als "Residenz der Langeweile". Immerhin entstanden hier doch viele Gedichte aus dem "Buch der Lieder".

Seit 1941 ist die Stadt Lüneburg Eigentümer des Hauses.  Während umfangreicher Restaurierungsarbeiten von 1986 bis 1993 wurden wunderschöne, gut erhaltene Wand- und Deckenbemalungen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert freigelegt, die schon allein einen Besuch des Heine-Hauses lohnen.

Ende des 20. Jahrhunderts hat sich das Heine-Haus als Forum internationaler Gegenwartsliteratur etabliert, das Autoren aus aller Welt nach Lüneburg zieht. Für Literatur-Stipendiaten steht im rückwärtigen Anbau eine Wohnung zur Verfügung.  Das Haus beherbergt heute u.a. ein Trauzimmer des Standesamtes, das Literaturbüro der Stadt, die Stipendiaten-Wohnung und das Citymarketing-Büro. 

Halle im Erdgeschoss
Halle im Erdgeschoss
Halle im Erdgeschoss
Halle im Erdgeschoss
Tür zum Trausaal
Tür zum Trausaal

Tür zum Trausaal
Tür zum Trausaal
Trausaal
Trausaal
Deckengemälde im Trausaal
Deckengemälde im Trausaal
Deckengemälde im Trausaal
Deckengemälde im Trausaal
Deckengemälde im Trausaal
Deckengemälde im Trausaal


Veranstaltungen

 

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