Johanna Stegen


 Johanna Stegen
Johanna Stegen

Zu Beginn der deutschen Befreiungskriege 1813 bis 1815 kämpften die Preußen bei Lüneburg gegen napoleonische Truppen. Die Lage schien aussichtslos, da den preußischen Truppen die Munition zur Neige ging. Der Munitionswagen war unterwegs mit einem Radbruch liegen geblieben.

Johanna-Stegen-Denkmal im Liebesgrund
Johanna-Stegen-Denkmal im Liebesgrund

Die Tochter des Salzsieders Stegen, Johanna Stegen, hörte von einem verletzten Kämpfer davon und machte sich auf den Weg zu dem Gefechtsplatz. Unterwegs raffte sie aus dem Wagen Munition soviel sie tragen konnte in ihre Schürze und brachte sie zum "Neuen Tor". Immer wieder versorgte sie die Soldaten mit Munition, sodaß diese schließlich siegreich waren.

 

 


Blumenschmuck
Blumenschmuck

Auf Grund dieser heldenhaften Tat wurde die Schlacht gewonnen. Die Franzosen setzten eine Kopfprämie auf Johanna Stegen aus, doch das "Heldenmädchen von Lüneburg" entkam ihnen. 1842  starb sie als verheiratete Johanna Hindersin in Berlin.

1913, am hundertsten Jahrestag wurde ihr Denkmal am Vorabend des ersten Weltkriegs eingeweiht.

 

2013 jährte sich ihre Heldentat zum 200sten mal. Zu diesem Anlass stellten ihre direkten Nachfahren einen Blumenschmuck an das Denkmal.


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